Modellbauwerkstatt Gips
Design

Die Gips-Modellwerkstatt dient dem Modell- und Formenbau im Sinne seriell zu fertigender (fein-)keramischer Produkte aber auch freier/skulpturaler Objekte. Zu den häufigsten Arbeitsgängen zählen das Aufgießen von Gips (zum Portionieren und Ziehen in Manier des Stuckateurs…), die Weiterbearbeitung von Gips (Schnitzen, Schleifen...) sowie das Abformen von Modellen oder sonstigen Objekten (klassischer Formenbau oder freie Plastik). Ähnlich der Keramikwerkstatt steht mit diesem Werkstattbereich den gestalterischen Grundlagenkursen wie den projektbezogenen Studien eine formale Ungebundenheit im Sinne plastischer Ausdrucksmöglichkeiten zur Verfügung.

Ausstattung:
Neben einer Reihe universeller Arbeitsplätze (Arbeitstische mit Steinplatte) stehen den Studierenden 12 Modelleurdrehscheiben, teilweise mit Schablonenhaltern, zur Verfügung.

Abdrehen auf der Modelldrehscheibe
In der Modellfertigung mit Gips werden vor allem die handwerklichen Fertigkeiten an den traditionellen, sehr unmittelbar spürbaren Techniken entwickelt. Das dabei subtraktiv zu bearbeitende Material wird je nach Zielvorstellung in Stuckateurmanier gezogen, geschnitzt oder auf der Modelleurdrehscheibe abgedreht.

Formenbau
Der Formgebungsprozeß in keramischen Werkstoffen setzt für serielle Produkte in der Regel ein passendes Werkzeug voraus – die Form. Die Fertigung von Gipsformen für Neuentwicklungen erfordert naturgemäß die Bandbreite eines großen Repertoires von klassischen Schüttformen bis zu unkonventionellen, mehrteiligen Formen, wofür Ausstattung und personelles Know-how bereitstehen.

Knut Michalk, Dipl.-Des.
Finanzdekan Vorsitz QV-Kommission Praktische Vermittlung von Fertigkeiten feinkeramischer Herstellungstechniken sowie des Modell- und Formenbaus; CAD 3D-Modeling
Thomas Kerres, Dipl.-Des.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter Vermittlung prakt. u. fachtheoretischer Kenntnisse in der Metall-, Keramik- und Glastechnik