Herzlich Willkommen
am Fachbereich Sozialwesen // FB 06

Jonas-Tagung

Identität und Verantwortung
in der Welt von heute

Kritische Reflexion des Eigenen und Fremden
im Anschluss an Hans Jonas

Tagung der Hans Jonas Gesellschaft
Mönchengladbach e.V.
und des Fachbereiches Sozialwesen
der Hochschule Niederrhein

Freitag // 19.01.2018 // 14:30 Uhr
Citykirche Alter Markt

Freitag // 19.01.2018 // 16:30 Uhr
Städtisches Museum Abteiberg

Samstag // 20.01.2018 // 09:30 Uhr
Hochschule Niederrhein

Teilnahme kostenfrei!
Anmeldung nicht erforderlich!

Hans Jonas und das Prinzip „Verantwortung“

Vor 115 Jahren wurde der Philosoph Hans Jonas in Mönchengladbach geboren. Zeitlebens hat er sich mit dem „Prinzip Verantwortung“ beschäftigt. Angesichts des erstarkenden Populismus in der Weltpolitik, der Krise der Europäischen Union und der Probleme, denen sich die aufnehmenden Gesellschaften durch die große Zahl von geflüchteten Menschen gegenübersehen, stellt sich die Frage nach der Verantwortung im Umgang mit Identitäten, mit dem Eigenen und Fremden. Der Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein sowie die Hans-Jonas-Gesellschaft Mönchengladbach greifen diese hochaktuelle Frage auf und laden am 19. und 20. Januar zu einer Tagung ein.

Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Aspekte von Hans Jonas’ Lebensweg und Werk. Dieses wird vor dem Hintergrund der heute gegebenen Herausforderungen kritisch und konstruktiv diskutiert. Anknüpfungspunkte bieten dabei seine religionsphilosophischen Schriften zur Gnosis, seine Philosophie des Lebendigen und seine Ethik der Verantwortung. Neben wissenschaftlichen Vorträgen finden bei der Tagung eine Buchvorstellung der neuen Jonas-Biographie von Jürgen Nielsen-Sikora sowie ein öffentliches Podiumsgespräch zum Umgang mit Fremden / Fremdheit in Gesellschaft, Politik und Kunst statt.

Zur Eröffnung der Tagung wird in der Citykirche am Alten Markt in Mönchengladbach eine Raum-Dia-Installation zum Thema „Das Fremde und das Eigene“ gezeigt, die von der Künstlerin Christiane B. Bethke mit Schülerinnen und Schülern der Hans-Jonas-Gesamtschule erarbeitet wird.

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ringvorlesung Glück

Ringvorlesung
Glück und Unglück –
wie planbar ist unser Leben?
Interdisziplinäre Betrachtungen
eines subjektiven Gefühls

// Donnerstags, 14.15 – 15.45 Uhr
// Beginn: 26.10.2017
// Fachbereich Sozialwesen
// Audimax (V2)

WAS IST GLÜCK, was macht uns unglücklich und inwieweit können wir selbst unser Lebensglück beeinflussen? Oder heißt es eher „Glück gehabt!“, weil das Schicksal es nochmal gut mit uns gemeint hat. Macht zu viel Glück unglücklich? Wandeln sich die Glücksvorstellungen im Laufe der Lebensspanne? Das Streben nach Glück ist ein Menschheitsthema und in Forschung und Populärwissenschaft boomt das Thema gleichermaßen.

Aktuell // Stolpersteine des Alterns nach 65

Nächster Vortrag
Do, 18.01.2018 // 14.15 - 15.45 Uhr // Audimax (V2)
Stolpersteine des Alterns nach 65: Lektionen eines Selbsttests über zehn Jahre
Prof. em. Dr. Hermann Strasser PhD
Inhaber des Lehrstuhls für Soziologie von 1977 bis 2007 an der Universität Duisburg-Essen

Diese Vorlesung beruht auf den autobiografischen Aufzeichnungen „Gesprächiges Schweigen eines Uhus: Altern – Selbstmord auf Raten?“ seit der Emeritierung 2007. Darin bringt Professor Strasser seine Erfahrungen und Beobachtungen des Alltags zu Hause und in der Welt zu Papier. Für ihn ist es ein verbaler Akt der Lebensbewältigung, in dem das Erleben des Alterns über ein Jahrzehnt hinweg wahrhaftig und glaubhaft beschrieben wird. Seine Spurenlese des nicht immer glücklichen Alterns findet nicht nur in der eigenen Familie, in Freundeskreisen und in der Nachbarschaft statt, sondern geht weit über den jeweiligen Wohn-, Arbeits- und Urlaubsort hinaus. Natürlich steht auch der lange Übergang in den Ruhestand immer wieder kritisch zur Debatte. Am Ende fasst er seine z. T. sehr persönlichen Einsichten zusammen und schildert die Stolpersteine des Alterns. Diese Fallen, in die der alternde Mensch tappen kann, und die Spielregeln, nach denen Passagen des Alterns abzulaufen scheinen und wie man die Fallen umgehen kann, stehen im Zentrum seiner Präsentation.

Familie Anders

Abschluss Indoor-Projekt
Musik und das Andere

// Mittwoch, 13.12.17, 16 Uhr und 18 Uhr
// Donnerstag, 14.12.17, 16, 18 und 20 Uhr
// Köntges
// Waldhausener Str. 16
// 41061 Mönchengladbach

Unter dem Titel "Das Fest der ruinierten Sinne - Familie Anders lädt ein" zeigen Studierende der Kulturpädagogik die Ergebnisse ihrer Projektarbeit, die über den Zeitraum von zwei Semestern entstanden sind. Anhand der Band "The Doors", die bereits in den 1960er Jahren durch ihre Andersartigkeit die Ästhetik der Wahrnehmung maßgeblich beeinflussten, wurden Impulse gesetzt, die zu einer kreativen Auseinandersetzung mit verschiedenen Definitionen des "Anderen" anregen sollten. Auf individuelle Art befassen sich die Familienmitglieder mit ihren Künsten und Medien und entlocken ihnen dabei neuartige Formen.

// Eintritt: VVK: 2,50 € // AK: 3,00 €

12.  Kindheitspädagogischer Nachmittag

12. Kindheitspädagogischer Nachmittag
Sexualerziehung im Kindesalter
22. Nov. 2017

Beim adäquaten Umgang mit kindlicher Sexualität in der Kita stehen pädagogische Fachkräfte häufig vor großen Herausforderungen. Das Thema führt oft zu kontroversen Diskussionen mit Kolleg*innen und Eltern darüber, ob und wieweit diese Erkundungsspiele zugelassen werden können, wann und wie Grenzen gezogen werden sollten.

copypaste

Theater- & Foto-Event
#copypaste
29. / 30. Nov. 2017

Studierende der Kulturpädagogik setzten sich mit den Kunstformen von Theater und Fotografie sowie möglichen Wechselwirkungen zwischen beiden Medien auseinander. Sie beschäftigten sich im Sinne von Erving Goffmans "Wir alle spielen Theater" mit verschiedenen Rollenerwartungen und -klischees, mit denen wir im öffentlichen und privaten Leben tagtäglich konfrontiert werden. Der Titel #copypaste spielt dabei auch auf die Frage an, ob wir nicht alle Kopien vorgegebener Rollenbilder sind bzw. umgekehrt, ob es eigentlich noch Individualität gibt.

doing reality

Foto-Ausstellung
Doing Reality - Digitale Bildinszenierung
Nov. 2017 bis März 2018
Eröffnung: 20. Nov. 2017

Im Zeitalter der digitalen Bildbearbeitung verabschiedet sich die Fotografie endgültig von dem Versprechen, Realität authenisch abzubilden. Unter heutigen Bedingungen ist fotografische Realität in jeder Hinsicht künstlich bzw. künstlerische geschaffene Realität. Die Fotografien der Ausstellung "Doing Reality" wollen verunsichern und dazu einladen, über die Glaubwürdigkeit dessen nachzudenken, was wir tagtäglich zu sehen bekommen.

Belting-Treff Jubiläum

Wohnen mit Geborgenheit in Balance
10 Jahre Bürgerzentrum Belting-Treff
01. Juli 2017

Seit 10 Jahren betreiben das Kompetenzzentrum REAL des Fachbereiches Sozialwesen und die Mönchengladbacher Wohnungsbaugesellschaft GWSG das Bürgerzentrum BELTING-TREFF in Venn-Beltinghoven. Studierende des Fachbereiches beteiligen sich über das "Projekt-Modul" kontinuierlich am Betrieb und an der Weiterentwicklung des Bürgerzentrums.

Migratien

Prof. Dr. Paul Mecheril // Gastvortrag
Migration, politische Zugehörigkeit und Bildung
16. Nov. 2017

Prof. Dr. Paul Mecheril, Professor für Migration und Bildung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, spricht über das soziale Faktum der Migration in modernen westlichen Gesellschaften. Welche Herausforderungen dies für Konzepte politischer Zugehörigkeit und für Bildungsprozesse darstellt, erläutert er anhand seiner Konzeption von Migrationspädagogik.

Perspektivwechsel

Fotografie-Percussion-Texte
PerspektivWechsel
Ausstellung: Juli 2017 bis März 2018
Vernissage: 04. Juli 2017

„Welche Perspektiven nehmen wir im Alltag ein? Aus welchen Blickwinkeln schauen wir? Was sehen wir?“ Studierende der Sozialen Arbeit haben PerspektivWechsel in ihren fotografischen Inszenierungen vorgenommen. Sie wollen die Welt mit anderen Augen betrachten. Sie wollen aus veränderten Blickwinkeln schauen, um möglicherweise ungern Gesehenes aufzuzeigen. Soziale Probleme & Das Hässliche bilden die Schwerpunkt ihrer medienpädagogischen Arbeit. Die Ausstellung „PerspektivWechsel“ will in eine Welt der „hässlichen Ästhetik“ und der „ungewöhnlichen Selbstbegegnungen" einladen. Auf einen PerspektivWechsel!

Social Media

Podiumsdiskussion
Wie sozial sind die Sozialen Medien?
28. Juni 2017

Soziale Kontakte werden heute vielfach durch Soziale Medien vermittelt. Durch die Nutzung von Online-Netzwerken und Messaging-Diensten wie Facebook, Instagram oder WhatsApp entstehen neue Sozialformen, die traditionelle Formen der Kommunikation und des Zusammenlebens teils erweitern, teils ersetzen. Dies hat Auswirkungen auf die Gesellschaft, deren Tragweite sich noch kaum abschätzen lässt. Angesichts von psycho- und soziopathologischen Phänomenen wie Handysucht, Cyber-Mobbing und Hass im Netz stellt sich die Frage, wie sozial die sogenannten "Sozialen Medien" eigentlich sind.