Fachbereich
Design

Tagung »Die Industriekooperationen des Bauhauses – zwischen Innovationswille und Imagewerbung«

Am 16./17.11.2018 findet im Pfau-Bau die Tagung »Die Industriekooperationen des Bauhauses – zwischen Innovationswille und Imagewerbung« statt.

Auf der Tagung „Die Industriekooperationen des Bauhauses – zwischen Innovationswille und Imagewerbung“ geben Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die an dem von der Gerda Henkel Stiftung unterstützten Forschungsprojekt map 2019 Bauhaus – Netzwerk – Krefeld beteiligt sind, Einblicke in ihre Untersuchungsergebnisse. Im Mittelpunkt steht dabei das Interesse der Krefelder Seidenindustrie an den am Bauhaus ausgebildeten Gestaltern. Aber auch andere Industriebranchen, die mit dem Bauhaus kooperierten, werden vorgestellt (Glas, Steingut, Kaffeemaschinen). Und es wird thematisiert, wie die örtliche Industrie die Modernisierung der Gestalter-Ausbildung vorantrieb, indem sie Bauhäusler als Fachlehrer anwarb.

Angeschnitten wird auch die von der Forschung erst bruchstückhaft beantwortete Frage, wie sich die 12 Jahre der Nazi-Diktatur auf die Entwicklung des Designs auswirkten. Viele Bauhäusler, die als Künstler von den Nazis verfemt und drangsaliert wurden, konnten zwischen 1933 und 1945 als Gestalter für die Industrie oder als Fachlehrer in Deutschland arbeiteten. Der Einfluss der Industrie schützte sie vor Verfolgung.

Das Programm und alle nötigen Informationen sind HIER dem Tagungsflyer zu entnehmen.

 

Wann & wo?

16./17.11.2018
im Audimini im Pfau-Bau, Frankenring 20, Krefeld