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am Fachbereich Sozialwesen // FB 06

Ringvorlesung im WS 2018/19

Zeit für Zeit ...
Interdisziplinäre Ansätze zum Umgang mit der Zeit

// Donnerstags, 14.15 – 15.45 Uhr
// Beginn:18.10.2018
// Fachbereich Sozialwesen
// Gebäude S / Raum S 304

Zeiterleben, Zeitgefühl, Zeitwahrnehmung, Zeitvorstellung, Zeitbewusstsein, Zeitrythmen, Zeitdruck, Zeitlosigkeit, Augenblick, Ewigkeit ... Mit der zunehmenden Lebenserwartung in unserer Gesellschaft gewinnen wir ein Mehr an Zeit und so bleibt für uns die Frage gegenwärtig, wie wir dieses Mehr an Leben füllen und gestalten können. Bleibt noch Zeit genug oder fehlt es uns an Zeit? Wir können der Zeit einfach nicht entrinnen, Zeit ist unser kostbarstes Gut. Zeit ist unumkehrbar.

Die Ringvorlesung ist eine öffentliche Veranstaltung. Alle StudentInnen, GasthörerInnen, MitarbeiterInnen und ProfessorInnen der Hochschule Niederrhein sind ebenso herzlich eingeladen wie die interessierte Öffentlichkeit. Für eingeschriebene StudentInnen und GasthörerInnen sowie Angehörige der Hochschule ist die Ringvorlesung kostenfrei. Externe Gäste können die komplette Vorlesungsreihe buchen oder für einzelne Veranstaltungen Eintrittskarten erwerben,

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► Alle Infos / Programm / Flyer

Zertifikat zur PsychomotorikerIn (dakp)

27 Studierende des Bachelorstudiengangs Kindheitspädagogik haben in den vergangenen 1,5 Jahren an der studienbegleitenden Zertifizierungsreihe „Berufsqualifikation Psychomotorik (dakp)“ teilgenommen und diese erfolgreich abgeschlossen.

In einer Kooperation zwischen der Deutschen Akademie – Aktionskreis Psychomotorik (dakp) und den Lehrenden des Studienganges werden bewegungsinteressierte Studierende für die psychomotorische Entwicklungs-, Bildungs- und Gesundheitsförderung in verschiedenen Arbeitsfeldern qualifiziert. Orientiert an einer psychomotorischen Haltung, bei welcher die Eigentätigkeit des Individuums im Vordergrund steht, verknüpft die Qualifizierung fachtheoretisches Lernen mit vielfältiger praxisorientierter Selbsterfahrung sowie dem direkten Transfer des Gelernten in den beruflichen Alltag. Zeitgleich gewährt das Konzept im Sinne des Service Learning - „Lernen durch Engagement“ - regionalen Praxispartnern eine Dienstleistung („Service“), die einem echten gesellschaftlichen Bedarf entspricht und bei der Know-how aus dem Studium („Learning“) in die gemeinnützige Arbeit einfließt.

Gastvortrag // Perspektiven der Kritischen Kulturpädagogik

Prof. Dr. Max Fuchs
Perspektiven der Kritischen Kulturpädagogik
Montag, 02.07.2018
11.45 – 13.15 Uhr
Gebäude S // Raum S 301

Prof. Dr. Max Fuchs, Universität Duisburg-Essen, langjähriger Vorsitzender des Deutschen Kulturrates, Ehrenvorsitzender der BKJ u.a.m., geht in seinem Vortrag der Frage nach, ob möglicherweise eine Kritische Kulturpädagogik Analysen, Perspektiven und auch Handlungsansätze bezogen auf aktuelle gesellschaftliche, politische und kulturelle Herausforderungen liefern kann. Im Anschluss kann mit dem Referenten diskutiert werden, die Moderation hat Prof. Dr. Felicitas Lowinski. Der Gastvortrag ist der zweite der Reihe "Forum: Politik&Kultur&Bildung", in der renommierte Gastredner am Fachbereich Sozialwesen über brennende Fragen unserer Zeit sprechen.

Kooperation mit der Universitat de Vic in Katalonien

Bereits zum vierten Mal seit 2013 besuchten im März diesen Jahres 25 Studierende des Bachelorstudienganges Kindheitspädagogik unter Begleitung von Prof. Dr. Astrid Krus und Aida Kopic die Universitat de Vic und kamen im Gegenzug einen Monat später 15 Studierende der Universitat de Vic unter der Begleitung von Prof. Dr. Gil Pla und Prof. Dr. Francesca Davolider nach Mönchengladbach.

Die Studierenden hospitierten u.a. in Einrichtungen der U3 Betreuung, Kindertagesstätten, Vorschulklassen und Psychomotorikgruppen in den jeweiligen Gastländern und lernten deren Bildungssysteme kennen. In gemeinsamen Seminaren wurden praktische Erfahrungen ausgetauscht und wissenschaftliche Ansätze diskutiert.

Erfolgsmodell Studierendenaustausch

Erfolgsmodell Studierendenaustausch mit der Universitat de Vic, Katalonien

Bereits zum vierten Mal in Folge fand in diesem Jahr wieder ein Austausch von Studierenden der Universitat de Vic Katalonien mit Studierenden der Hochschule Niederrhein statt. Eine Gruppe von 25 Studentinnen und Studenten des Bachelorstudiengangs Kindheitspädagogik besuchten unter Begleitung von Prof. Dr. Astrid Krus und Aida Kopic vom 13. bis 16. März 2018 die Universitat de Vic. Das Programm umfasste neben der Vorstellung des katalanischen Bildungssystems durch die Studierenden der Universitat de Vic den Besuch unterschiedlicher katalanischer Bildungseinrichtungen. Dazu hospitierten sie in Einrichtungen der U3 Betreuung, Kindertagesstätten, Vorschulklassen und Psychomotorikgruppen und gewannen wertvolle Eindrücke der kindheitspädagogischen Arbeit in Katalonien.

Vom 24. bis 27 April kamen im Gegenzug 15 Studierende der Universtat de Vic mit Professor Dr. Gil Pla und Professorin Francesca Davoli nach Deutschland, um Bildungseinrichtungen zu besuchen und den fachlichen Austausch zu intensivieren. In zwei gemeinsamen internationalen Seminaren diskutierten die deutschen und katalanischen Studierenden über die Schnittstellen und Unterschiede der Bildungssysteme in Deutschland und Katalonien sowie die Berufsperspektiven und gesellschaftliche Anerkennung der KindheitspädagogInnen.

Im Rahmen ihrer Studienfahrt setzen sich die Studierenden mit dem Gesellschafts- und Bildungssystem, der Kultur, den Erziehungstraditionen sowie den Bildungsplänen und Curricula für den Elementar- und Primarbereich im jeweiligen Land auseinander. Das studienintegrierte Modul `Kindheitspädagogische Arbeit im nationalen und internationalen Vergleich´ zielt darauf ab, die Bildungswirklichkeiten beider Bildungssysteme aufzuzeigen und das gegenseitige Wissen und die Bildungsdebatte zu fördern. Im Rahmen des Austausches steht aber nicht nur das akademische Interesse im Vordergrund, sondern auch die persönlichen, internationalen Kontakte zwischen deutschen und katalanischen Studierenden und Lehrenden werden durch gemeinsame Aktivitäten (Kennerlernaktivitäten, Hochschulralley, Farewell Dinner) intensiviert. So sind über diesen Austausch schon Freundschaften entstanden, die über die Fahrten hinaus Bestand haben.

Die Kooperation der Hochschule Niederrhein mit der Universitat de Vic baut sich seit dem Jahr 2013 kontinuierlich auf und ist den Bemühungen von Prof. Dr. Astrid Krus und Prof. Dr. Gil Pla (Hochschullehrer der Universitat de Vic) zu verdanken. Der Wunsch beider Institutionen besteht darin, diese Aktivität angesichts der hohen Zufriedenheit aller beteiligten Lehrenden, Studierenden und der gastgebenden Bildungseinrichtungen aufrecht zu erhalten. So nutzten im vergangenen Jahr Lehrerinnen und pädagogische Fachkräfte der deutschen und katalanischen Bildungseinrichtungen die Möglichkeit, ebenfalls an der Reise teilzunehmen.

Durch den persönlichen Kontakt angeregt, wird in diesem Jahr erstmals eine katalanische Studierende ihre Praxisphase in einer Krefelder Grundschule absolvieren. Auch deutsche Studierende der Kindheitspädagogik zeigen großes Interesse, studienintegriert oder postgradual eine Tätigkeit in den katalanischen Einrichtungen aufzunehmen. Auf der Ebene der Hochschullehrenden mündete die Zusammenarbeit bereits in Lehrtätigkeiten in Vic und Mönchengladbach sowie gemeinsamen Fachpublikationen und perspektivisch werden kooperierende Forschungsaktivitäten angestrebt.

Bachelor Soziale Arbeit als dualer Studiengang

Erstmals bietet der Fachbereich Sozialwesen seinen erfolgreichen Bachelorstudiengang Soziale Arbeit zum Wintersemester 2018/19 auch als dualen Studiengang an. Insgesamt 20 Studierende pro Jahrgang werden zwei bis drei Tage pro Woche am Fachbereich studieren und parallel dazu rund 20 Stunden bei einem der Praxis-Kooperationspartner arbeiten. Sie haben dort die Gelegenheit, Arbeitsfelder und Aufgaben der Sozialen Arbeit vor Ort kennen zu lernen und Lehrinhalte direkt in die Praxis umzusetzen.

Für Studieninteressierte führt der Weg als erstes zu einem der aktuell acht Kooperationspartner. Dort wird zunächst ein Arbeitsvertrag geschlossen und mit diesem Arbeitsvertrag erfolgt dann in einem zweiten Schritt die Bewerbung an der Hochschule Niederrhein.

Liste der Kooperationspartner & weitere Infos

Unsere aktuellen Kooperationspartner
für den Bachelorstudiengang Soziale Arbeit (Dual)

  • Caritasverband Region Mönchengladbach e.V.
  • Evangelische Stiftung Hephata
  • Katharina Kasper ViaNobis GmbH
  • Stadt Kempen
  • Stadt Krefeld
  • Stadt Mönchengladbach
  • Stadt Neuss
  • Stadt Viersen
     

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Ausführliche Liste der Partner
 

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► Mehr Infos zum dualen Studiengang

Praxisbörse // 16. Mai 2018 // 13.00 bis 16.00 Uhr
Gebäude Z // Räume ZE 33-36 // Richard-Wagner-Str. 97 // 41065 Mönchengladbach

Um Praxisstellen, Studierende und AbsolventInnen in Kontakt zu bringen, veranstaltet der Fachbereich Sozialwesen alle zwei Jahre seine Praxisbörse. Alle Studierende aus allen Semestern und allen Studiengängen sind herzlich eingeladen unsere Praxisbörse zu besuchen.

Ob Sie für die Praxisphase einen Praktikumsplatz benötigen, ob Sie den passenden Arbeitgeber für Ihren Berufseinstieg nach dem Studium suchen, ob Sie erst noch nach einem Kontakt für eine praxisbezogene Abschlussarbeit Ausschau halten möchten, oder ob Sie einfach nur mal die Fühler ausstrecken und Ihr persönliches Netzwerk ausbauen wollen - es ist für jeden etwas dabei. Die Aussteller decken ein weites Spektrum von Arbeitsfeldern in der Sozialen Arbeit, Kulturpädagogik und Kindheitspädagogik ab.

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► Alle Infos und Liste der Aussteller

2. Gerontologiepreis verliehen

Die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach hat die Sozialarbeiterin Paula Weyand für ihre hervorragende Bachelorarbeit mit dem 2. Gerontologiepreis ausgezeichnet. Die Absolventin des Fachbereiches Sozialwesen der Hochschule Niederrhein hat sich in ihrer von Dipl. Geront. Sigrid Verleysdonk-Simons und Prof. Dr. Claudia Kaiser betreuten Abschlussarbeit mit der Dementia Care Mapping (DCM) Methode zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Demenz in stationären Einrichtungen beschäftigt und dabei den Bogen von den theoretischen Grundlagen bis zur praktischen Anwendung im Pflegealltag geschlagen.

Foto // Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH
von links nach rechts // Bernhild Birkenbeil, Leitung Fachbereich „Leben im Alter“ der Sozial-Holding // Preisträgerin Paula Weyand, Sozialarbeiterin B.A. // Susanne Wallrafen, Projektleitung UrbanLife+ der Sozial-Holding // Sigrid Verleysdonk-Simons, Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein

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► ausführlicher Pressetext zur Verleihung

12.  Kindheitspädagogischer Nachmittag

12. Kindheitspädagogischer Nachmittag
Sexualerziehung im Kindesalter
22. Nov. 2017

Beim adäquaten Umgang mit kindlicher Sexualität in der Kita stehen pädagogische Fachkräfte häufig vor großen Herausforderungen. Das Thema führt oft zu kontroversen Diskussionen mit Kolleg*innen und Eltern darüber, ob und wieweit diese Erkundungsspiele zugelassen werden können, wann und wie Grenzen gezogen werden sollten.

copypaste

Theater- & Foto-Event
#copypaste
29. / 30. Nov. 2017

Studierende der Kulturpädagogik setzten sich mit den Kunstformen von Theater und Fotografie sowie möglichen Wechselwirkungen zwischen beiden Medien auseinander. Sie beschäftigten sich im Sinne von Erving Goffmans "Wir alle spielen Theater" mit verschiedenen Rollenerwartungen und -klischees, mit denen wir im öffentlichen und privaten Leben tagtäglich konfrontiert werden. Der Titel #copypaste spielt dabei auch auf die Frage an, ob wir nicht alle Kopien vorgegebener Rollenbilder sind bzw. umgekehrt, ob es eigentlich noch Individualität gibt.

doing reality

Foto-Ausstellung
Doing Reality - Digitale Bildinszenierung
Nov. 2017 bis März 2018
Eröffnung: 20. Nov. 2017

Im Zeitalter der digitalen Bildbearbeitung verabschiedet sich die Fotografie endgültig von dem Versprechen, Realität authenisch abzubilden. Unter heutigen Bedingungen ist fotografische Realität in jeder Hinsicht künstlich bzw. künstlerische geschaffene Realität. Die Fotografien der Ausstellung "Doing Reality" wollen verunsichern und dazu einladen, über die Glaubwürdigkeit dessen nachzudenken, was wir tagtäglich zu sehen bekommen.

Belting-Treff Jubiläum

Wohnen mit Geborgenheit in Balance
10 Jahre Bürgerzentrum Belting-Treff
01. Juli 2017

Seit 10 Jahren betreiben das Kompetenzzentrum REAL des Fachbereiches Sozialwesen und die Mönchengladbacher Wohnungsbaugesellschaft GWSG das Bürgerzentrum BELTING-TREFF in Venn-Beltinghoven. Studierende des Fachbereiches beteiligen sich über das "Projekt-Modul" kontinuierlich am Betrieb und an der Weiterentwicklung des Bürgerzentrums.

Migratien

Prof. Dr. Paul Mecheril // Gastvortrag
Migration, politische Zugehörigkeit und Bildung
16. Nov. 2017

Prof. Dr. Paul Mecheril, Professor für Migration und Bildung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, spricht über das soziale Faktum der Migration in modernen westlichen Gesellschaften. Welche Herausforderungen dies für Konzepte politischer Zugehörigkeit und für Bildungsprozesse darstellt, erläutert er anhand seiner Konzeption von Migrationspädagogik.

Perspektivwechsel

Fotografie-Percussion-Texte
PerspektivWechsel
Ausstellung: Juli 2017 bis März 2018
Vernissage: 04. Juli 2017

„Welche Perspektiven nehmen wir im Alltag ein? Aus welchen Blickwinkeln schauen wir? Was sehen wir?“ Studierende der Sozialen Arbeit haben PerspektivWechsel in ihren fotografischen Inszenierungen vorgenommen. Sie wollen die Welt mit anderen Augen betrachten. Sie wollen aus veränderten Blickwinkeln schauen, um möglicherweise ungern Gesehenes aufzuzeigen. Soziale Probleme & Das Hässliche bilden die Schwerpunkt ihrer medienpädagogischen Arbeit. Die Ausstellung „PerspektivWechsel“ will in eine Welt der „hässlichen Ästhetik“ und der „ungewöhnlichen Selbstbegegnungen" einladen. Auf einen PerspektivWechsel!

Social Media

Podiumsdiskussion
Wie sozial sind die Sozialen Medien?
28. Juni 2017

Soziale Kontakte werden heute vielfach durch Soziale Medien vermittelt. Durch die Nutzung von Online-Netzwerken und Messaging-Diensten wie Facebook, Instagram oder WhatsApp entstehen neue Sozialformen, die traditionelle Formen der Kommunikation und des Zusammenlebens teils erweitern, teils ersetzen. Dies hat Auswirkungen auf die Gesellschaft, deren Tragweite sich noch kaum abschätzen lässt. Angesichts von psycho- und soziopathologischen Phänomenen wie Handysucht, Cyber-Mobbing und Hass im Netz stellt sich die Frage, wie sozial die sogenannten "Sozialen Medien" eigentlich sind.