Prof. Dr. Dieter Wälte
Klinische und Persönlichkeitspsychologie

Klinische Psychologie und Persönlichkeitspsychologie

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Vita

Michael Borg-Laufs

  • geb. 1962 in Essen

 

Ausbildung, Abschlüsse, Anerkennungen

  • 1984 - 1989: Studium der Psychologie (Nebenfach Soziologie) an der Ruhr-Universität Bochum, Abschluss mit Diplom
  • 1991 - 1994: Weiterbildung „Psychotherapie mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie" (DGVT & Fern-Universität Hagen)
  • 1995: Erlaubnis zur Ausübung heilkundlich-psychotherapeutischer Tätigkeit
  • 1995: Supervisor (BDP)
  • 1996: Promotion zum Dr.phil. an der Universität Bremen
  • 1997: Supervisor (DGVT)
  • 1999: Approbation als Psychologischer Psychotherapeut
  • 1999: Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut
  • 1999: Eintrag in das Arztregister der KV Nordrhein

 

Beruflicher Werdegang

  • 1988 - 1990: Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl Klinische Psychologie der Ruhr-Universität Bochum
  • 1990: Freiberufliche Tätigkeiten, u.a.:
    Gutachter und Trainer beim Medizinisch-Psychologischen Institut des TÜV, Essen
    Bewerbungstrainings für Langzeitarbeitslose und für besonders qualifizierte Fach- und Führungskräfte aus Osteuropa (DAG)
    Psychologieunterricht an Krankenpflegeschulen
  • 1990 - 1992: Therapeutische Fachkraft, Erziehungsberatungsstelle Gelsenkirchen des Caritas-Verbandes Gelsenkirchen
  • 1993 - 2003: Leiter der Erziehungsberatungsstelle Essen-Frillendorf des Caritas-Verbandes für die Stadt Essen, außerdem Lehr- und Vortragstätigkeiten sowie Supervision an verschiedenen Institutionen (Kindernotaufnahmeheim, Kindertagesstätte in einem sozialen Brennpunkt, Jugendberufshilfe)
  • 1996 - 2003: Lehrbeauftragter am Lehrstuhl Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie der Universität Wuppertal
  • 1999 - 2000: Weiterbildungsleiter „Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie" der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT)
  • seit 1998: Dozent, Supervisor, Gutachter und Prüfer im Rahmen psychotherapeutischer Ausbildungen
  • 2000-2009: Fachleiter Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie bei der Rheinischen Akademie für Psychotherapie (RHAP) in Krefeld
  • seit 2003: Professur „Theorie und Praxis psychosozialer Arbeit mit Kindern" am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein
  • 2008 - 2013: Studiendekan am FB Sozialwesen der Hochschule NIederrhein
  • seit 2013: Dekan am FB Sozialwesen der Hochschule Niederrhein

 

Gremientätigkeiten, Herausgebertätigkeiten, Sonstiges

  • 1985 - 1989: Mitarbeit in der Bochumer Arbeitsgruppe für Sozialen Konstruktivismus und Wirklichkeitsprüfung
  • 1995 - 1999: Mitglied in der Aus- und Weiterbildungskommission der DGVT
  • 1999 - 2003: Landesbeauftragter NRW der Bundesvereinigung für Verhaltenstherapie mit Kindern und Jugendlichen (BVKJ)
  • 2000-2010: Sprecher der Fachgruppe Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie in der DGVT
  • 2001 - 2005: Mitglied der Kammerversammlung der Psychotherapeutenkammer NRW
  • 2002 - 2005: Vorsitzender des Ausschusses Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie der Psychotherapeutenkammer NRW
  • seit 2002: Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des DGVT-Verlages und der Zeitschrift „Verhaltenstherapie und psychosoziale Praxis"
  • seit 2002: Mitherausgeber der Buchreihe „KiJu - Kinder und Jugendliche in Psychologie und Psychotherapie", DGVT-Verlag
  • 2003 - 2007: Mitglied des Ausschusses Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie der Bundespsychotherapeutenkammer
  • 2003 - 2007: Mitglied des Sachverständigenrates Psychotherapie des Institutes für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP), Mainz
  • 2004 - 2008: Mitarbeit in der Arbeitsgruppe Kinder und Jugendliche der PSAG Mönchengladbach
  • 2005 - 2009: Mitarbeit in der Arbeitsgruppe "Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern", Mönchengladbach
  • 2005 - 2015: Schriftleiter der Zeitschrift „Verhaltenstherapie mit Kindern und Jugendlichen - Zeitschrift für die psychosoziale Praxis" (DGVT-Verlag)
  • seit 2005: Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Zugang zur Ausbildung in Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (AZA-KJP)
  • 2006 - 2008: Mitglied des Fachbereichsrates des Fachbereichs Sozialwesen der HS Niederrhein
  • 2006 - 2008: Mitglied der Hochschulkommission II für Forschungs- und Entwicklungsaufgaben der Hochschule Niederrhein
  • seit 2007: Gründungsmitglied der "AG Kinderschutz und Kindeswohl" am FB Sozialwesen der Hochschule Niederrhein
  • 2007 - 2010: Mitglied des Arbeitskreises "Bachelor- und Masterabschlüsse in der Erziehungsberatung" der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke)
  • seit 2007: Mitglied der bundesweiten AG "Psychotherapie - FH"
  • seit 2007: Mitglied des Fachbereichsrates des Fachbereiches Sozialwesen der Hochschule Niederrhein
  • 2008 - 2013: Beratendes Mitglied des Vorstandes des Regionalen AD(H)S-Netzwerkes Mönchengladbach und Region
  • 2008 - 2012: Kompetenzpartner der Zukunftsschule "Schule für Deutschland"
  • seit 2008: Mitarbeit in der Arbeitsgruppe "Kinder suchtkranker Eltern" in Mönchengladbach
  • 2010 - 2012: Mitglied der Kontrollkomission Psychotherapie beim Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP), Mainz
  • 2010 - 2012: Mitglied des Beirates "Förderung durch Entwicklungs-Checks" der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke)
  • seit 2012: Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der Zeitschrift „Resonanzen“ – E-Journal für biopsychosoziale Dialoge in Psychotherapie, Supervision und Beratung
  • seit 2013: Mitglied der Hochschulkommission für Lehre und Studium der Hochschule Niederrhein
  • seit 2014: Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des AFKV Gelsenkirchen
  • seit 2015: Mitglied der AG "Approbationsstudium" im Projekt "Transition" der Bundespsychotherapeutenkammer
  • seit 2016: Mitglied der Fachgruppe "Gesundheit und Soziales" im Graduierteninstitut NRW

 

Ehrungen

  • 2008: Lehrpreis der Hochschule Niederrhein
  • 2013: Bücherpreis der Hochschule Niederrhein und der Commerzbank für die Veröffentlichungen zu psychischen Grundbedürfnissen bei Kindern und Jugendlichen

Forschung / Projekte

Evaluation der Arbeitsgelegenheiten für erziehende Kundinnen des Jobcenters EU-aktiv ("Mütterpraktikum")

Das Projekt "Arbeitsgelegenheiten für erziehende Kundinnen" hat SGB-II-Kundinnen zum Ziel. Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt verschiedener regionaler Akteure aus verschiedenen Hilfesystemen im Kreis Euskrichen. Erziehende Jobcenter-Kundinnen hatten die Möglichkeit, befristet in einer KiTa eine Arbeitsgelegenheit zu erhalten. Evaluiert wurde, ob sich dadurch die beruflichen Perspektiven der Mütter verbesserten, ob sie und ihre Kinder mehr gesellschaftliche Teilhabe erlebten, ob die Mütter Erziehungseinstellungen veränderten und sich ihre Erziehungskompetenz verbesserte. 

Bearbeitungszeitraum 2014-2015, Wissenschaftliche Hilfskraft: Julia Tiskens

Download des Abschlussberichtes HIER

 

Befriedigung psychischer Grundbedürfnisse bei facebook-Nutzern

Mit dieser Arbeit soll ein differenziertes Verständnis für die Wirkung einer neuen und hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Nutzer noch weitestgehend unbekannten Entwicklungsumgebung (Soziale Online-Netzwerke) für Jugendliche erworben werden. Ein solches differenziertes Verständnis muss zwingend als Grundlage für eine differenzierte und fundierte sozialarbeiterische, pädagogische, beraterische und psychotherapeutische Praxis erarbeitet werden. Insbesondere fehlt bislang eine hinsichtlich der je individuellen Voraussetzungen der Nutzer Sozialer Online-Netzwerke unterscheidende Forschung. Unterschiede in Medienverhalten und -kompetenz, vor allem aber auch Unterschiede in der Persönlichkeitsstruktur und in der individuellen Belastbarkeit bzw. Vulnerabilität für psychische Störungen moderieren – wie in anderen Lebensbereichen auch – höchstwahrscheinlich sowohl die Art und Weise der Nutzung Sozialer Online-Netzwerke, als auch die Auswirkungen, die von dieser Nutzung auf die Betroffenen ausgeht. 

Bearbeitungszeitraum: 2013-2016. Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Benedikt Eisermann (Doktorand).

 

Ursachen, Entscheidungen und Folgen bei Hilfen zur Erziehung

Im Rahmen eines Langzeitprojektes (5 Jahre) in Kooperation mit der Stadt Mönchengladbach werden Indikationen und Verläufe im Rahmen der Jugendhilfe näher untersucht werden. Neben einer Sozialraumanalyse für die Stadt Mönchengladbach werden vor allem mehr als 200 Fallverläufe prospektiv untersucht. Dabei wird vor allem untersucht, bei welchen Problemkonstellationen welche Hilfen am besten wirken.

Wissenschaftliche Projektmitarbeiterin: Katja Dittrich. Projektstart: 1.9.2010.

Weitere Informationen: BITTE HIER KLICKEN

 

Schulverweigerer in Mönchengladbach

Im Frühjahr 2010 wurde - gefördert durch die Service-Clubs Mönchengladbach - eine Erhebung an Mönchengladbacher Schulen durchgeführt, die Ausmaß und Ursachen von Schulverweigerung in Mönchengladbach klären sollte. Dazu wurden u.a. betroffene Eltern und Jugendliche nach Motiven und Zusammenhängen der Schulverweigerung befragt.

Wissenschaftliche Projektmitarbeiterin: Barbara Beck. Projektabschluss: September 2010.

 

Sind Sozialarbeiter nicht (mehr) gut genug? Betrachtungen zur Überarbeitung des Psychotherapeutensetzes

Im Rahmen einer (mit dem Senatspreis der Hochschule Niederrhein ausgezeichneten) BA-Thesis wurde 2010 unter anderem untersucht, inwiefern bundesweit Studiengangs-Kombinationen (Bachelor und Master) die Kriterien erfüllen, die für die Zulassung zum Psychotherapeutenberuf im Rahmen der Überarbeitungen zum Psychotherapeutengesetz diskutiert werden. Die BA-Thesis wurde von der Autorin Barbara Beck und mir zusammen überarbeitet und als Buch herausgegeben:

Weitere Infos zum Buch: BITTE HIER KLICKEN

 

Befriedigung psychischer Grundbedürfnisse bei Kindern und Jugendlichen

Die Bedeutung der vier psychologischen Grundbedürfnisse für das menschliche Erleben und Verhalten ist insgesamt umfangreich erforscht. Jede am Menschen ansetzende Arbeit (nicht nur die Psychotherapie, auch die Soziale Arbeit) muss berücksichtigen, inwieweit unangepasstes, dysfunktionales, pathologisches Verhalten dadurch hervorgerufen sind, dass Menschen versuchen, ihre unbefriedigten Grundbedürfnisse nach Bindung, Kontrolle, Selbstwerterhöhung und Lustgewinn zu befriedigen oder weitere Verletzungen dieser Grundbedürfnisse zu vermeiden.

Im Rahmen eines von der internen Forschungsförderung der Hochschule Niederrhein geförderten Projektes wurde eine Untersuchung zur Befriedigung psychischer Grundbedürfnisse bei gesunden und bei psychisch kranken Kindern durchgeführt. Wissenschaftliche Projektmitarbeiterin: Anna Spancken. Projektabschluss: August 2009.

Im Nachgang zu dem Projekt und zu Abschlussarbeiten, die sich mit dem Thema befassten, wurde ein Buch veröffentlicht.

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Weiterentwicklung des "Mönchengladbacher Befundbogen zur Kindeswohlgefährdung":

Der "Mönchengladbacher Befundbogen zur Kindeswohlgefährdung" (MBK) stellt ein neuartiges Instrument zur strukturierten Diagnostik und Entscheidungsfindung in Fällen von Kindeswohlgefährdungen dar. Der Bogen umfasst neben den üblichen Risiko- und Schutzfaktorenlisten, die auch in anderen Bögen zu finden sind, weitere aus der psychotherapeutischen Arbeit entlehnte Strukturierungs- und Analysehilfen, insbesondere integriert er funktionale Verhaltensanalysen. Mit Hilfe dieses Befundbogens sollen nicht nur Kindeswohlgefährdungen erkannt werden, sondern auch angemessene Indikationsentscheidungen vorbereitet werden. Im Rahmen einer (mit dem Senatspreis augezeichneten) Diplomarbeit wurde der MBK u.a. auf der Grundlage einer Befragung von Praktikern, die mit der bisherigen Version gearbeitet haben, von Katja Dittrich weiterentwickelt und wird in Kürze veröffentlicht werden.

Veröffentlichungen

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Gutachtliche Stellungnahmen in der Sozialen Arbeit
Helga Oberloskamp, Michael Borg-Laufs,
Walter Röchling & Barbara Seidenstücker
Juventa, 8. Auflage (1. Auflage bei Juventa)
396 Seiten, EUR 39,95, ISBN 978-3-7799-2354-1
Inhaltsverzeichnis (pdf)

Abschlussarbeiten

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Webseiten / Links / Sonstiges

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